Category: Blog


O’Donnell Moonshine jetzt neu bei Ungezogen

By ungezogen.com,

Etwas Altes neu erfinden, mit Traditionen spielen: Das ist der Zeitgeist, der in O’Donnell Moonshine steckt.
Als wir die liebevoll gestalteten Gläser von O’Donnell Moonshine das erste Mal sahen, waren wir gleich hin und weg und dachten:“Das müssen wir nach Weimar in unseren Laden holen!“

Nach dem ersten Verkosten hat sich unsere Entscheidung noch einmal nachhaltig bestätigt! Es handelt sich hier um einen wirklich guten Kornbrand aus kleinen Destillen hier in Deutschland. Feinster im Faß gealterter Kornbrand! Kein Rotz! Außerdem wird er in original Mason Jars gefüllt, die aus den USA importiert werden.
Die tolle Idee kommt aus einem kleinen, sympathischen Startup-Unternehmen mit Sitz in Berlin. Das die Leute dort voll hinter ihrem Getränk stehen, merkt man sofort an der Qualität, der Freundlichkeit und ihrer Detailverliebtheit!

 


Was bedeutet eigentlich Moonshine?

„Moonshine“ (Mondlicht) wird in den USA schwarz gebrannter Alkohol genannt. Auch bekannt unter den Namen „white lightning“, „mountain dew“, „hooch“ oder „Tennessee white whiskey“. Ohne festes Rezept wurde alles benutzt, was auf den Farmen zu finden war, um den Moonshine zu verfeinern.

Moonshine war vor allem während der Prohibition (1919-1933), dem Zeitalter des illegalen Alkohols, allgegenwärtig. Bauern im ganzen Land stellten ihn her, füllten ihn in Einmachgläser ab und verkauften ihn weiter an Schmuggler. Die Einmachgläser waren eine Vorsichtsmaßnahme, weil man sich durch Flaschenkäufe schnell als Schwarzbrenner verdächtig machte.
Zahllose Erzählungen gibt es von den Schmugglern, auf englisch Bootlegger genannt. Einer ihrer bekanntesten Vertreter, „Al Capone“, betrieb ein sehr rentables Vertriebsnetz für Moonshine und wurde damit reich.

Schon früh benutzten diese Schmuggler den Alkohol als energiereichen Benzinersatz, um mit ihren Autos den Ordnungshütern zu entkommen. Der Sport „Stock Car Racing“ hat in dieser Epoche seinen Ursprung. Mit hochgerüsteten Autos lieferten sich die Gangster Verfolgungsjagden mit der Polizei und erfanden nebenher die ersten Straßenwagenrennen der USA.

 

Und warum O’Donnell?

Namensgeber für unseren Moonshine ist die South Side O’Donnell Gang. Bekannt geworden durch die Chicago Beer Wars von 1923, in denen die O’Donnells sich blutige Auseinandersetzungen mit ihren Widersachern der Torrio Organisation lieferten. Der Krieg um die Vorherrschaft im illegalen Alkoholvertrieb sollte über zwei Jahre dauern und viele Leben kosten. Auch Al Capone war zu der Zeit in Chicago und schloss sich der Torrio Organisation an. 1925 übernahm er schließlich das Business der Torrios.
Uns schmeckt der Moonshine pur und auf Eis eigentlich am besten. Für alle hier, die experimentierfreudiger sind, hier ein paar Rezeptvorschläge:

 

 

Columbus
50ml Moonshine
25ml Cointreau
25ml Lemon
10ml Creme de Violette

Columbus

Columbus

 

 

 

 

 

 

 

 

Frontenac
50ml Moonshine
15ml St Germain
10ml Sugar
25ml Lemon

Frontenac

Frontenac

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Orleans Mule
50ml Moonshine
25ml Lime
25ml Suze
Ginger Beer

Orleans Mule

Orleans Mule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bootlegger
Moonshine & Club Mate nach Geschmack

Bootlegger

Bootlegger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Prost!

Euer Ungezogen-Team

Von Igeln und Physikern

By ungezogen.com,

Am letzten Mittwoch stand plötzlich ein außergewöhnlicher Besucher bei uns im Laden. Lennard, ein sehr hübscher Gummi-Igel, stand etwas aufgeregt vor unserer Theke und wollte sich sein erstes Piercing stechen lassen. Lennard ist kein gewöhnlicher Gummi-Igel, sondern das Maskottchen eines Physiker-Stammtisches in Jena. Wie viele unserer humanen Kunden, wollte auch er sich etwas besonderes gönnen, was ihn von der normalen Igel-Masse abhebt. … Continue reading

Renovierung unseres neuen Ladens

By ungezogen.com,

Wow, langsam nähern sich die Bauarbeiten dem Ende und man kann sich schon richtig vorstellen, wie der Laden mal aussehen wird…

Und wir haben einiges gelernt:

Zum Beispiel, dass es sehr lange dauert, wenn die Möbelpacker 1,05 Tonnen aus dem LKW tragen…

Oder, warum man den Farbeimer beim Streichen besser unter die Leiter stellt. Das verhindert nämlich, dass man beim Runtersteigen dann mit dem Fuß drin steht!

Warum es kirre macht, wenn man 2 Tage hintereinander Leo tapeziert, der 64 cm Versatz haben kann. Irgendwann beginnst Du echt zu schielen…

Oder, dass Vormieter scheinbar immer die Steckdosen überstreichen. … Continue reading